Ich wurde zu den Magnetbohrmaschinen befördert

Es war mein erster Tag auf dieser Baustelle. Eigentlich wollte ich Jura studieren, aber ich entschloss mich doch für eine körperliche Arbeit. Für viele meiner Bekannten war so eine Arbeit sehr schwer und sie konnten sich nicht vorstellen, auf einer Baustelle zu arbeiten. Aber auf einer Baustelle kann man auch befördert werden. Ich habe von der niedrigsten Stufe angefangen. Ein Jahr lang habe ich in der Erde gegraben, dort wo die Bagger nicht hinreichen konnten, habe ich weiter gegraben. Wenn ich es zählen sollte, hätte ich bestimmt paar Kilometer von Erde gegraben. Auf der neuen Baustelle wurde ich zu den Magnetbohrmaschinen befördert. Wir hatten paar solche Bohrmaschinen in unserer fahrenden Werkstatt. Bevor ich jedoch eine in meine Hände nehmen konnte, musste ich an einer Schulung teilnehmen. Ein erfahrener Arbeitskollege hat mir alles erklärt. Vor allem wusste ich, dass diese Maschinen die besten sind und alle Sicherheitsnormen erfüllen. Dann konnte ich beginnen, zu bohren. Meine Aufgabe war in den Gleisen in den regelmäßigen Abständen die Löcher zu bohren. Ich bohrte also jeden Tag ca 500 Löcher und wenn ich abends ins Bett kam, konnte ich noch die Magnetbohrmaschinen in meinen Ohren hören.